Wenn Väter säen …


Auch beim Vatertagsgottesdienst in Hütteldorf – Zeit für die Kinder haben

„Säen kann ein Schritt für Erneuerungsbereitschaft sein; offen sein bedeutet einen Akt des Glaubens im Alltag zu setzen“, sagte der Hütteldorfer Pfarrmoderator Zdzislaw Wawrzonek beim Vatertagsgottesdienst am 13. Juni in der Pfarrkirche Wien-Hütteldorf-St. Andreas, bei dem die Kinder das Gleichnis vom Wachsen der Saat (Mk. 4,26-34) darstellten, ehe sie anschliessend von ihren Vätern in die Arme genommen wurden.

Wenn Väter säen …

Vater sein bedeutet Zeit für die Kinder haben

Der Vater Franz Vock von der Hütteldorfer Männerrunde wies darauf hin, Vater sein bedeutet Zeit für die Kinder haben, Zeit zum miteinander Spielen, etwas gemeinsames Unternehmen, miteinander Tun, Zeit für Begegnung … Er freute sich, dass junge Väter heute beträchtlich mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen, womit Beziehungen entstehen und die Saat wachsen könne.

„Die Ernte ist oft nicht gleich erkennbar. Wir brauchen oft die Augen des Herzens um sie zu sehen. Im Herzen des Menschen wird gesät, wo seine tiefsten Hoffnungen, Sehnsüchte und Zweifel sind“, fügte Wawrzonek hinzu. Vock ergänzte: „Durch mein Handeln als Vater kann ich glaubwürdig sein“.

Du bist geliebt!

Am Ende des Gottesdienstes konnte jedes Kind und jede/r Interessierte/r ein von der Katholischen Männerbewegung (KMB) zur Verfügung gestelltes Armband mit der Aufschrift „Du bist geliebt!“ für sich oder auch seinen Vater mitnehmen, was zu zahlreichen erfreuten Gesichtern führte.

Im Freien vor der Kirche tauschten sich anschließend die Väter, Kinder und Mütter rege darüber aus. Gerne konnten sich die Besucher*innen auch unter den schattigen Bäumen an den von Wolfgang Schwarz mitgebrachten Büchern oder aufgelegten Zeitschriftenartikeln zu den Themenkreisen Väter-Arbeitswelt-Teilzeit, Beziehungsebene Vater-Kind, Mann-Sein, Erziehung – Aufwachsen der Kinder bedienen oder sich mit Köstlichkeiten und Getränken stärken.

Franz Vock