Gebet an der Grenze


26. Juni 2019 | 19:00 Uhr
Hl. Stein

2070 Mitterretzbach


Gebet an der Grenze

Hintergrundinformation

„Gebet an der Grenze“ wurde 1988 vom einstigen KMB-Obmann des damaligen Dekanats Retz, Hrn. OSR Leopold Knell († 2018), seinerzeit Hauptschuldirektor in Pulkau, ins Leben gerufen.

Österreicher beteten damals in Sichtweite des Eisernen Vorhangs um Befreiung vom totalitären Regime auf der anderen Seite. Seit der politischen Wende im ehemaligen Ostblock nehmen auch viele Katholiken aus Tschechien an diesem gemeinsamen Gebet für den Frieden teil. Im Rahmen einer Andacht werden zweisprachig der Rosenkranz gebetet und Lieder gesungen. Nach dem feierlichen Schlusssegen gibt es einen Austausch bei der Agape. Zu diesem Gebet sind auch alle Priester des Dekanats Retz-Pulkautal sowie des Nachbardekanats Znaim eingeladen.

In den ersten beiden Jahren konnten – bedingt durch die politischen Verhältnisse – nur Österreicher am jährlichen Juni-Termin von „Gebet an der Grenze“ teilnehmen. Der politische Umbruch im Ostblock und Fall des Eisernen Vorhangs erfolgte ab Herbst 1989, sodass Dank endlich offener Grenze und Reisefreiheit erst im Juni 1990 die tschechische Seite ebenfalls aktiv mitwirken konnte. Somit wird das Jahr 2020 für die tschechische Seite ein Jubiläumsjahr darstellen.

> Weitere Informationen